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Höchster Kreisblatt vom 27.06.2011

Wallau auch in Nied top.

 

Der Beachsoccer-Cup erinnert künftig an Robert „Robbi“ Welcher

 

Neun Damen-und fünf Männerteams ließen beim Nieder Flutlicht-Cup wieder die Bälle auf dem Rasen der Niddakampfbahn fliegen und spielten in spannenden Duellen die Turniersieger aus..

 

Nied. "Wir haben in diesem Jahr beim Zusammenstellen des Teilnehmerfeldes, speziell bei den Männern, durch die frühen Ferien und ein zeitgleich stattfindendes Turnier in Goldstein etwas mehr Schwierigkeiten gehabt als sonst", erklärte Pressewartin Anke Mathes, "trotzdem sind wir mit der Organisation auch diesmal wieder sehr zufrieden".

Gespielt wurde bei den Damen in zwei Gruppen mit fünf und vier Mannschaften. In Gruppe A konnte sich die TG Schwanheim vor Landesligist TV Flörsheim, der neuen FSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt, Gastgeber SG Nied und der Spielgemeinschaft Steinbach/Kronberg/Sulzbach an die Spitze setzen. Schwanheim hatte im direkten Duell mit Flörsheim beim 6:4 die Nase leicht vorne gehabt. Eine gute Torwartleistung sowie konsequent ausgespielte Angriffe waren der Schlüssel zum Erfolg des Teams von Trainer Jörg Schmidt. Im Finalspiel der Gruppensieger musste seine Mannschaft jedoch Lehrgeld zahlen. Gegen die Vorjahressiegerinnen und Erstplatzierten der Gruppe B aus Mörfelden und Walldorf unterlagen die Schwanheimerinnen deutlich mit 0:6. Im Spiel um Platz drei zwischen den jeweiligen Gruppenzweiten setzten sich die Flörsheimerinnen gegen die Damen der TSG Oberursel mit 8:6 durch.

Das Turnier der Herren dominierten wie schon am Donnerstag in Langenhain die Spieler der SG Wallau, die nur einmal beim knappen 8:7-Sieg gegen die Gastgeber aus Nied ins Zittern gerieten. Die Hausherren, die in der Anfangsphase noch mit 4:2 in Führung gelegen hatten, leisteten sich im weiteren Verlauf einige Fehler, die der Oberligist konsequent bestrafte. Aus einer immer kompakter stehenden Deckung erzielten die Wallauer fortan Treffer aus der ersten und zweiten Welle und gaben den knappen Vorsprung nie mehr aus der Hand. Die Nieder belegten mit 4:4 Punkten den zweiten Platz vor der punktgleichen HSG Irmenau, die jedoch im direkten Duell mit 9:7 geschlagen wurde. Auf Platz vier landete die TG Schwanheim vor der HSG Crumstadt/Goddelau.

Gespielt wurde am ersten Turnierabend aber nicht nur auf Rasen. Im Sand kämpften beim 13. Beachsoccer-Cup zehn Teams um den Einzug in die Endrunde, die am folgenden Tag ausgespielt wurde. In Gedenken an den verstorbenen Robert Welcher, der lange Zeit als Hauptorganisator und Spieler auf dem Turnier aktiv war, benannte die SG Nied das Beachsoccer-Turnier in den "Robert ,Robbi’ Welcher Gedächtnis-Cup" um. Auch in der Trophäe für den Sieger wurde der so engagierte und so früh verstorbene Nieder verewigt: Der "Robbi"-Wanderbembel war in diesem Jahr erstmals das Objekt der Begierde und bleibt bis zum nächsten Jahr in den Händen des siegreichen Teams.

 

Nieder Bube karibisch

Im bunt gemischten Teilnehmerfeld stand vor allem der Spaß im Vordergrund. "Es ist diesmal alles sehr fair zugegangen und wir hatten nur wenige Unterbrechungen", freute sich Organisator Thomas Dietz. Dabei waren einige der seltenen Verzögerungen nicht einmal dem Fehlverhalten der Akteure zuzuschreiben. Vielmehr war es die Partystimmung, die beispielsweise den Eintracht-Fanclub Nieder Bube dazu veranlasste, das Spiel gegen die Main-Taunus-Selecao mit einer gemeinschaftlichen Humba zu beginnen. Als langjähriger Teilnehmer hatten sich die Nieder auch in diesem Jahr wieder etwas einfallen lassen und ließen die Konkurrenz zumindest in der Wahl des Outfits hinter sich. Gelbe Badeshorts, Bikinioberteile aus bunten Blumen und Strohhüte verliehen dem Team karibisches Flair. Sportlich lief es für den Eintracht-Fanclub nicht ganz so gut. Mit zwei Siegen aus vier Spielen verpassten das Team die Endrunde knapp um einen Punkt.

Weit abgeschlagen am Ende der Tabelle fanden sich die Strandathleten wieder. Das bunt zusammengewürfelte Team aus dem Frankfurter Raum, das dem Turnier trotz einer rekordverdächtigen Bilanz von nur einem Punkt in vielen Jahren auch in diesem Jahr die Treue hielt, verlor zwar alle seine Spiele deutlich, hatte aber trotzdem seinen Spaß.

Das Finale bestritten mit den Los Hombres, einem Studententeam der Goethe-Universität, und der aus Limburg/Elz stammenden Mannschaft Frau Rauscher zwei Turnierneulinge. Kurios: Die Studenten konnten die Partie erst im 7-Meter-Schießen mit 3:2 für sich entscheiden, nachdem die Limburger einen 2:5-Rückstand in den letzten zwei Minuten mit sehenswerten Treffern egalisiert hatten.

Beachsoccer, Ergebnisse, Endrunde, Gruppe 1: 1. Los Hombres, 2. FSG Frankfurt, 3. AG Bacardi. Gruppe 2: 1. Frau Rauscher, 2. Main-Taunus-Selecao, 3. Alemannia Boys. Spiel um Platz 5: AG Bacardi – Alemannia Boys 6:4; Spiel um Platz 3: FSG Frankfurt – Main-Taunus-Selecao 2:3. Finale: Los Hombre – Frau Rauscher 3:2 nach 7-Meter-Schießen (5:5 nach regulärer Spielzeit).

Handball, Damen, Gruppe A: 1. TG Schwanheim, 2. TV Flörsheim, 3. FSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt, 4. SG Nied I, 5. FSG Steinbach/Kronberg/Sulzbach. Gruppe B: 1. HSG Mörfelden/Walldorf, 2. TSG Oberursel, 3. SG Nied II, 4. FSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchststadt II. Spiel um Platz 3: TV Flörsheim – TSG Oberursel 8:6, Finale: HSG Mörfelden/Walldorf – TG Schwanheim 6:0.

Handball, Herren: 1. SG Wallau, 2. SG Nied, 3. HSG Irmenach, 4. TG Schwanheim, 5. HSG Crumstadt/Goddelau. hfl (hfl)

Artikel vom 26. Juni 2011, 21.10 Uhr (letzte Änderung 27. Juni 2011, 04.10 Uhr)

 

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Frankfurter Neue Presse vom 27.06.2011 

Heisse Rhythmen und viele Tore in Nied

 

Frankfurt. Kempa-Tricks, heiße Rhythmen und spannende Spiele: Der "Summer-Fun-Cup 2011" der SG Nied bot den Zuschauern am Wochenende großen Unterhaltungswert. "Die Stimmung war immer sehr gut. Und vor allem waren wirklich alle Spiele sehr fair", stellte Mitorganisatorin Anke Mathes nach dem dreitägigen Event an der "Playa del Nied" zufrieden fest.

Bei den Besuchern stieß der Kombi-Wettbewerb aus Handball und Fußball auf reges Interesse, auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte. Trotzdem kamen allein zum Auftakt am Freitag rund 1000 Fans und sahen die erfolgreiche Titelverteidigung von Mörfeldens Handballerinnen. Die HSG sicherte sich durch ein 6:0 im Endspiel über die TG Schwanheim den Sieg bei der 14. Auflage des "Flutlicht-Cups". Den dritten Platz beim Rasenturnier belegte der TV Flörsheim. Bei den Männern triumphierte der SG Wallau, es folgten die HSG Irmenach und SG Nied.

 

Den besten Fußball im Sand beim "13. Beachsoccer-Cup" spielten die "Los Hombres, eine Mannschaft von der Uni Frankfurt. Sie holten sich den Titel durch einen 3:2-Sieg nach Siebenmeterschießen über "Frau Rauscher" aus Elz bei Limburg. Die "Main Taunus Selecao" landete auf Rang drei.

 

Spannend ging es auch beim "15. Beachhandball-Cup" zu, beide Endspiele wurden erst im Penaltywerfen entschieden. Der TV Hüttenberg gewann gegen die "Beach Bembel Mädcher" vom Veranstalter. Platz drei belegte "Bloody Börnie" alias HSV Götzenhain. Keine Gastgeschenke verteilten indes die Männer der SG Nied unter dem Namen "Bembeltown". rm (rm) Artikel vom 27. Juni 2011, 03.20 Uhr (letzte Änderung 27. Juni 2011, 05.03 Uhr)

 

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Höchster Kreisblatt vom 28.06.2011

 Endlich der ersehnte Sieg

 

Finale Nied gegen Münster endet mit dem Erfolg von „Bembeltown“

 

Regenschirm trifft Sonnencreme hieß es beim 15. Beachhandball-Turnier der SG Nied.

 

 

Sandplatz Spezialist: Christoph Jung (SG Nied). Foto: Lorenz

 

Nied. "So viel Pech mit dem Wetter hatten wir lange nicht mehr", beklagte Pressewartin Anke Mathes die wechselhaften Gegebenheiten, die der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch taten. Die 32 Zelte, die um den "Playa de Nied" aufgebaut worden waren, zeugten vom großen Andrang auf das "traditionell überbuchte" (Mathes) Turnier. Neben Mannschaften aus der Umgebung wie etwa den "Eddschemer Citygirls" (TSG Eddersheim) oder dem "8er Bembel" (TSG Oberursel) hatten einige Teams wieder lange Fahrten auf sich genommen, um im Sand von Nied dabei zu sein. Die "Beachpioniere" aus Suhl (Thüringen) scheuten auch in diesem Jahr nicht den weiten Weg, und auch die Damen mit dem originellen Namen "Erst ein Kölsch, dann das Vergnügen", einer Auswahl des Turnerkreis Nippes, waren dabei.

 

Eddersheim per Los raus

 

In der Vorrunde – vier Gruppen à vier Mannschaften bei Damen und Herren – war es besonders in der Gruppe B der Herren beim Kampf um die beiden ersten Plätze und den Einzug in die Finalrunde eng. Mit "Leck die Otz", SCH Lampen und der TSG Eddersheim waren drei Mannschaften punktgleich und auch im direkten Vergleich nicht zu unterscheiden. "Das gab es in der Geschichte des Beachhandball-Turniers noch nie. Wir haben uns daher entschieden, die Platzierungen per Losverfahren zu ermitteln", erklärte Organisator Harald Fechtig, "dass die Eddersheimer dabei auf dem dritten Platz gelandet sind, war zwar ärgerlich, wurde aber sportlich aufgenommen".

 

Im Halbfinale der Damen setzte sich die junge Mannschaft des TV Hüttenberg im Penalty-Werfen gegen die "Grupo sportivo de la Taunus" aus Oberursel durch. Weniger spannend machten es die heimischen "Beach Bembel Mädscher", die sich klar gegen "Bloody Börnie" (HSV Götzenhain) behaupteten. Bemerkenswert: Die Niederinnen nahmen den Spagat von Organisation und Sport auf sich und sorgten abseits des Spielfeldes unter anderem dafür, dass sich die Zuschauer am heißen Sonntagnachmittag mit Eis erfrischen konnten. Im Finale konnten die "Beach Bembel Mädscher" zwar die erste Hälfte mit 8:7 für sich entscheiden, vergaben aber in der zweiten Halbzeit, die mit 7:5 an die Hüttenbergerinnen ging, zu viele Chancen. Beim anschließenden Penalty-Werfen, vergab der Titelverteidiger einen Wurf nach Pirouette, nachdem Hüttenberg zuvor zwei Punkte vorgelegt hatte.

 

Bei den Herren unterlagen "Apocalypse Now" von der HSG Irmenach/Kleinich/Horbuch im Halbfinale dem Hausherren-Team "Bembeltown" im Penalty-Werfen. Die Männer der Spielgemeinschaft waren eigentlich schon in der Vorrunde ausgeschieden, rückten jedoch für die am Finaltag nicht mehr erschienenen "Goalspotters" der Universität Darmstadt nach.

Das Endspiel bestritten die Nieder gegen "Beach & Da Gang" aus Münster. Die Kelkheimer hatten ihr Halbfinale gegen "Beach "n’ Pray" besonders dank ihrer tollen Pirouettentore für sich entscheiden können. Nach regulärer Spielzeit von zehn Minuten endete die erste Hälfte 20:20, so dass eine Entscheidung im Sudden-Death fallen musste. Nach mehreren vergeben Chancen waren es schließlich die Männer aus Münster, die über den Kreis den ersten Treffer erzielten und sich so die erste Hälfte sichern konnten. Das sich die Hausherren nicht so einfach geschlagen geben wollten, bewiesen sie in der zweiten Halbzeit, in der vor allem Jens "Charly" Schulz über sich hinauswuchs und mit starken Paraden der Garant für den Erfolg war.

 

Kunz scheitert per Penalty

 

Auch dieses Finale musste im Penalty-Werfen entschieden werden. Nach vielen sehenswerten Treffern war es beim Stand von 8:8 der Nieder Lukas Schulz, der per Pirouette zum 10:8 für "Bembeltown" vorlegte. Als der Münsterer Tim Kunz den folgenden Wurf knapp vergeben hatte, durften die Gastgeber, die in den Jahren zuvor stets im Halbfinale oder Finale gescheitert waren, endlich den ersehnten Turniersieg feiern.

 

Bei der Siegerehrung wurden später nicht nur die sportlichen Erfolge gewürdigt, ein Sonderlob gab’s auch für die vielen tatkräftigen Helfer, die einen reibungslosen Ablauf des Turniers erst ermöglicht hatten.

 

Ergebnisse, Damen: 1. TV Hüttenberg, 2. Beach Bembel Mädscher, 3. Bloody Börnie, 4. Grupo Sportivo de la Taunus. Herren: 1. Bembeltown, 2. Beach & Da Gang, 3. Apocalypse Now, 4. Beach "n’ Pray.hfl (hfl)

Artikel vom 28. Juni 2011, 03.22 Uhr (letzte Änderung 28. Juni 2011, 09.57 Uhr)

 

 

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